Zaubertränke-Exkursion: Hogwartsschüler reisen zu Herkunftsländern wichtiger Trankzutaten

veröffentlicht am 15.07.2016

geschrieben von Erin Darver(Slytherin)

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Offenbar kommt es auch in der altehrwürdigen Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei zu Neuerungen.

In den nächsten Monaten werden einige Schüler zu einer Exkursion aufbrechen. Diese Exkursion wird sie zum einen nach China bringen, aber auch das nahe gelegene Wales wird ein Ziel dieser Exkursion sein. Reisen in der magischen Welt scheitern nicht an Entfernungen, die mit einem Portschlüssel innerhalb weniger Augenblicke bewältigt werden können.

Nun kann man sich fragen, was diese Exkursionen für einen Sinn haben. Die Kinder sollen erkennen, wie es in den Gegenden aussieht, aus denen Zaubertrankzutaten kommen. Natürlich konnte man nicht alle Gegenden einbeziehen und hat sich deswegen für eine weiter entfernte entschieden, wo auch eine Zutat herkommt, die man nicht wirklich oft verwendet. In Wales werden sie hingegen in einem Drachenreservat lernen, wie man an die Zutaten kommen kann, ohne den Drachen zu töten. Das wurde früher gemacht, doch davon ist man mittlerweile schon lange abgewichen, auch weil Drachen nun eben nicht mehr in großer Zahl vorkommen.

Zunächst führte die Reise die Schülergruppe nach Nordchina, wo sie zusahen, wie Chinesischer Kaukohl gezüchtet wird. Er kommt in wenigen Tränken vor, aber nichtsdestotrotz ist er wichtig und man muss ihn sehr vorsichtig behandeln. Er muss bei exakt der richtigen Temperatur gedeihen, es darf während der Ernte zu keinen Temperaturstürzen kommen und die Lagerung ist nicht minder kompliziert. Dadurch, dass die Schüler all das sehen, soll erreicht werden, dass sie mit den seltenen und teuren Zutaten sorgsamer umgehen. Dafür dürfte sich die Reise wirklich eignen und man konnte bei der Weiterreise nach Wales schon bei dem einen oder anderen merken, dass die Kinder sich damit befasst hatten.

In Wales stand dann auf dem Programm, wie man an die Zutaten für Zaubertränke kam, ohne dass man die Drachen deswegen gleich umbringen muss. Man muss sie nicht umbringen, vor allem wenn man bedenkt, dass man so immer wieder an neue Zutaten kommt. Immerhin wachsen sowohl Krallen als auch Schuppen nach und wenn man nicht zu viel nimmt, kann man auch immer wieder Drachenblut bekommen.

Alles in allem waren die Tage, die die Schüler unterwegs waren, gut angelegt und man kann davon ausgehen, dass diese Gruppe in Zukunft verantwortungsvoll mit den teilweise sehr teuren Zutaten umgehen wird. Es bleibt zu hoffen, dass es solche Exkursionen weiterhin geben wird.

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