Superstar der Quidditch-WM in Hogwarts - Krum bewirbt sich für Trimagisches Turnier

veröffentlicht am 15.05.2015

geschrieben von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)
Bilder von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)

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HOGWARTS. Seit der Ankunft der Delegationen aus den befreundeten Zaubererschulen Beauxbatons und Durmstrang wurde der Schulalltag in den Mauern Hogwarts völlig auf den Kopf gestellt. Mit Bekanntwerden des Aufenthaltes eines internationalen Quidditch-Stars in Hogwarts fielen  viele junge Hexen reihenweise in Ohnmacht.

Es ist Viktor Krum, der selbst noch schulpflichtig ist und gegenwärtig für sein letztes Schullehrjahr die osteuropäische Zaubererschule Durmstrang besucht. Im vergangenen Sommer wurde er als Sucher der bulgarischen Quidditch-Mannschaft groß umjubelt und brachte seiner Mannschaft im Spiel gegen Irland die Punkte für den Schnatzfang ein. Leider verhinderte dies, wenn auch sehr knapp, nicht den Sieg der gegnerischen Quidditch-Mannschaft, die zum Zeitpunkt des Schnatzfangs enorm viele Tore zu verzeichnen hatte. Dennoch brach die Welle an Bewunderungen um Viktor Krum bis jetzt noch nicht ab. Noch nie gab es einen so jungen Quidditch-Spieler mit der herausragenden Leistung, noch nie einen Schnatz verfehlt zu haben.

Zum Anlass der Wiedereinführung des Trimagischen Turniers ist er gemeinsam mit weiteren Mitschülern und dem Schulleiter von Durmstrang, Igor Karkaroff, nach Hogwarts angereist. Zur Wahl des Trimagischen Champions der jeweiligen teilnehmenden Schule wurden die Teilnahmebedingungen verschärft, sodass sich nur Schüler mit Erreichen des Erwachsenenalters bewerben können. Für die Bewerbung müssen die Schüler einen Zettel mit ihrem Namen und der Schule in einen Becher, den sogenannten Feuerkelch, einwerfen. Wie nun bekannt wurde, haben er und seine Mitschüler ihre Zettel in den Feuerkelch eingeworfen und sich somit als Champion für Durmstrang beworben.

Ein Schüler aus Hogwarts soll dies beobachtet haben, möchte aber nicht bei seinem Namen genannt werden. „Sie haben sich ganz zeitig am Morgen durch das Eingangstor in die Eingangshalle begeben und sind nacheinander an den Feuerkelch getreten, um ihren Zettel einzuwerfen. Krum ist dabei als Erster vorgetreten. Karkaroff ist fast geplatzt vor Stolz!“ Damit sollte er auch Recht behalten. Wie später die Schüler beim all morgendlichen Frühstück beobachten konnten, unterhielt sich Karkaroff zwar nicht angeregt mit seinen Kollegen aus Hogwarts und der Schulleiterin aus Beauxbatons, Madame Maxime, aber seine Brust schwoll förmlich mehr und mehr an. Sonst gab er sich mürrisch wie eh und je gegenüber allen, die nicht aus Durmstrang mit ihm kamen. Krum hingegen nahm wie gewohnt sein Frühstück ein, um dann wieder auf die Ländereien zu ihrem Schiff am Großen See, mit dem sie nach Hogwarts angereist sind, zurückzukehren.

Doch für seine weibliche Fangemeinde war dies ein gefundenes Festmahl, wie man es zu Beginn des Schuljahres in Hogwarts kennt. Sie nutzten jede noch so kleine Gelegenheit, um auf den jungen, international bekannten Quidditch-Star einen Blick zu erhaschen und eine Gelegenheit für ein Autogramm abzupassen. Dabei gab es bei der Wahl der zu signierenden Gegenständen und Blätter Pergament wie auch der Schreibutensilien für die Fantasie mancher Anwärterinnen keine Grenzen. Von einer Miniaturausgabe des echten Krum über Baumwolltaschentücher in purpurrot bis hin zu Kettenanhängern, die in einer euphorischen Tonlage „Viktor Krum“ riefen, wenn man sie berührte, reichten die Autogramm-Accessoires noch weit darüber hinaus.

Krum schien dies alles kalt zu lassen und ignorierte seine Fangemeinde, wo es nur ging. Vielmehr ging er nun immer öfters in Hogwarts ein und aus, um der hiesigen Bibliothek regelmäßig einen Besuch abzustatten. Bis jetzt weiß noch keiner, zu welchem Zweck er die Bibliothek besucht, wo seine schulischen Leistungen für den Fall, dass er der Trimagische Champion von Durmstrang wird, mehr als herausragend sind.

Wünschen wir Krum alles Gute für seine schulische wie auch berufliche Zukunft und für eine mögliche Teilnahme am Trimagischen Turnier Hals-und Beinbruch, wo doch in der Vergangenheit so für viele Schüler die Teilnahme mitunter tödlich endete.

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