Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich mit Magie zum Sieg

veröffentlicht am 15.06.2014

geschrieben von d.ela(Ravenclaw)

Archiv >> Ausgabe Nummer 123 >> Neues aus der Zauberwelt >>

Immer wieder wird das wichtigste Radrennsportereignis von Skandalen überschattet. Am laufenden Band werden Fahrer des Dopings überführt und in letzter Zeit geben sogar einige nachträglich noch zu, früher in ihrer aktiven Zeit als Sportler unerlaubte Substanzen genommen zu haben.
Wie zuletzt der ehemalige deutsche Radrennfahrer und berühmte Zauberer Jan Ullrich. Dieser hatte jahrelang wie ein Muggel gelebt und war im beliebten Muggelsport Radfahren eine wahre Größe. Immer wieder hatte er beteuert, dass es ihm nur um den Sport ginge und dabei keinerlei Magie zum Einsatz käme.
Doch vor drei Wochen gab er in einem Interview mit einer Muggelzeitung zu, dass auch sein Blut damals gedopt war. Jetzt ist aus der Abteilung für Magische Strafverfolgung des Zaubereiministeriums durchgesickert, dass das nur eine Ausrede war. Das eigentliche „Doping" war Magie. Er hatte während der Tour de France sein Fahrrad verhext, so dass dieses schneller fährt. Ein Ministeriumsmitarbeiter, der hier anonym bleiben möchte, hat uns verraten: „Jan wollte endlich Klarheit auch und vor allem in der Muggelwelt schaffen, dass er betrogen hatte. Doch das ging nicht, indem er seinen Zaubererstatus verrät. Deshalb kam der Abteilung für Magische Sportarten der Einfall mit der Doping-Beichte, ganz nach dem Vorbild von Lance Armstrong."
Lance Armstrong, ebenfalls ein Radrennfahrer, aber ahnungsloser Muggel, hatte zuvor im US-amerikanischen Fernsehen öffentlich seine Doping-Sünde zugegeben. Nun hat es ihm Jan Ulrich gleich getan. So konnte er den Muggeln endlich seinen Betrug bei der Tour de France beichten, musste gleichzeitig aber niemandem davon erzählen, dass er eigentlich magisches Blut besitzt. Im weitesten Sinne ist dies ja dann doch „Blut-Doping".
Nun erwartet den ehemaligen Profi-Radler eine Strafe. Muggelsportarten und -sportereignisse dürfen nicht durch Magie verfälscht werden. Der Prozess soll in drei Monaten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben.

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