Intelligente Frösche in Australien

veröffentlicht am 27.09.2010

geschrieben von Emilia Ollivander(Hufflepuff)
Bilder von Emilia Ollivander(Hufflepuff)

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geteilte Meinungen im Ministerium

Australien/London. Als der berühmte Naturforscher Newt Scamander Anfang dieses Jahres nach Australien zum Jardine-River-Nationalpark aufbrach, erhoffte er sich, weitreichende Informationen über den Billywig (ein in Australien heimisches Insekt) zu finden. Was er stattdessen auf einem seiner Rundgänge durch den Nationalpark entdeckte, könnte revolutionär sein.


Redakteur: Was genau war Ihre Entdeckung, die Sie dieses Jahr in Australien machten?
Scamander: Nun, auf einem meiner täglichen Streifzüge durch den Nationalpark hörte ich ein lautes Quaken. Ein Quaken, wie ich es noch nie gehört hatte. Als ich näher kam, fand ich etwa ein Dutzend Frösche.
Redakteur: Frösche sind nicht sehr außergewöhnlich, auch hier gibt es viele von ihnen. Was machte diese Frösche so besonders?
Scamander: Sie waren etwa 1,50 m groß. In ihren Bewegungen wirkten sie nicht tierisch, sondern sie schienen richtige Gesten zu gebrauchen. Zudem erweckten sie bei mir zunächst den Eindruck, als würden sie miteinander kommunizieren. Nicht auf eine froschige Art, sondern fast menschlich. Sie quakten nicht wild durcheinander, im Gegenteil: Sie ließen einander gewissermaßen ausreden, bzw. ausquaken.
Redakteur: Und was schlossen Sie aus diesen Beobachtungen?
Scamander: Diese Frösche sind keine normalen Frösche. Nach einigen Untersuchungen kam ich zu dem Schluss, dass sie eine eigene Sprache entwickelt hatten, die der menschlichen sehr ähnlich ist. Außerdem fand ich heraus, dass sie kein bisschen scheu waren. Denn als ich auf sie zuging, kamen sie mir entgegen und versuchten, mit mir zu kommunizieren. Ich bin sicher, dass diese Frösche sehr intelligent sind.
Redakteur: Und was planen Sie jetzt als nächsten Schritt?
Scamander: Ich werde erneut nach Australien reisen, diesmal jedoch für einige Jahre. Vielleicht kann ich bei ihnen leben und ihre Sprache erlernen, sie scheinen ja ganz freundlich zu sein.

Zwei Frösche, die sich unterhalten

Im Zaubereiministerium wird derzeit heftig über Scamanders jüngste Entdeckung diskutiert. „Es ist möglich, dass diese Frösche auf einer menschlichen Ebene intelligent sind. Das wäre höchst revolutionär. Wenn wir ihre Sprache erlernen oder sie die unsere, könnten wir mit ihnen auf einer menschlichen Ebene zusammenarbeiten“, erklärte uns ein Mitglied des Ministeriums. Doch noch teilen sich die Meinungen. Einige Zauberer sind der Ansicht, dass Newton Scamander aufgrund seines fortgeschrittenen Alters lediglich eine ausgeprägte Phantasie entwickelt hat. Andere wiederum sehen die Frösche bereits in Berufen wie Heiler oder Lehrer mit uns Zauberern zusammenarbeiten.


Wie diese unglaubliche Geschichte ausgehen wird, können wir nicht wissen. Wir wünschen Newton Scamander auf jeden Fall viel Glück auf seiner Forschungsreise und werden unsere Leser natürlich auf dem Laufenden halten!

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