Drogen in der Zauberwelt

veröffentlicht am 22.09.2007

geschrieben von JJ-Dragon(Slytherin)

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Drogen in der Zaubererwelt?

Es gibt Zaubertränke, Zaubersprüche, Zauberstäbe, aber Zauberdrogen...?
Wieso nicht?
Ein Thema über das natürlich nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird, das aber andererseits wahrscheinlich oft angewandt wird. Aber worin besteht der Unterschied zwischen Zaubertränken und Zauberdrogen? Um das herauszufinden habe ich mich nach Hogsmeade begeben und einen Barkeeper gefragt, ob er was hätte, was einen richtig gut drauf bringt, ohne dafür mit dem Zauberstab herum zu wedeln, oder stundenlang einen Zaubertrank zu brauen. Er schaute mich skeptisch und abschätzend an.
Es kostete mich etwas Überredungskunst, doch schließlich nannte er mir einen Informanten, der unerkannt bleiben möchte. Dieser erzählte mir, dass Drogen einem die Möglichkeit bieten sollen, Urlaub von sich selbst zu nehmen. Was bei Zaubertränken ja meist nicht der Fall sei.
Der Informant erklärte mir folgende bekannte Drogen. Die erste wird über ein Kissen geschnüffelt und nennt sich Wofehtol. Ihre Wirkung lässt den Konsument den Gemüts- und Gefühlszustand von zum Beispiel Harry Potter oder Albus Dumbeldore spüren. Man fühlt und reagiert dann wie die entsprechende Person. Die Gefahr besteht darin, daran innerlich zu zerbrechen, oder davon nicht genug zu bekommen. Deswegen hält die Wirkung höchstens sechst Stunden an. Hauptbestandteil dieser Droge, sind die Tränen der jeweiligen Person die man empfinden möchte. Diese wurden von cleveren Mitarbeitern unbemerkt gesammelt und im Labor dann beliebig oft dupliziert.
Das zweite Mittel, Maquil, ist eine Creme. Die den Benutzer ein Tier seiner Wahl sein lässt. Die Dauer beträgt vierundzwanzig Stunden und die Voraussetzung ist, einen makellosen Gesundheitszustand mitzubringen. Das Risiko dabei ist, von anderen Tieren oder von Menschen getötet zu werden. Zum Beispiel, wenn man sich in eine Ratte verwandelt hat.
Es gab auch schon Fälle die Vorsätzlich so viel zu sich genommen haben, dass sie sich nicht mehr zurückverwandeln konnten und seitdem ein ewiges Dasein in der wilden, freien Natur fristen.
Die Zusammensetzung dieser Droge besteht überwiegend aus den Ausscheidungen der jeweiligen Tiere.
Jiervanul ist der dritte Stoff. Er befreit den Geist vom Körper und lässt den Konsumenten eine Reise ins Jenseits unternehmen. Dies ist auch die teuerste Droge, denn man braucht dazu feinsten Engelsstaub, der nur schwer zu bekommen ist. Der Staub wird in die Augen gestreut und die Wirkung beträgt eine Stunde. Danach ist man für den Rest des Tages blind. Des Weiteren ist die Gefahr groß, dass sich verwirrte und bösartige Seelen an dem Geist des Konsumenten festsetzen und diesen dann verrückt und krank machen.
Ich selber habe nie einer dieser Drogen getestet und werde es auch nicht tun! Zu Gefährlich sind mir die Risiken, für die es noch kein Gegenmittel gibt. Aber das Geschäft soll angeblich gut laufen und der Hersteller erforscht schon wieder neue Substanzen, dessen Ausgang noch ungewiss ist, aber voller Spannung steckt.
Das Ministerium spricht sich gegen solche Substanzen aus. Und wer beim Handeln, Herstellen oder dem Konsum solcher Mittel erwischt wird, muss mit einem Aufenthalt in Askaban rechnen.
Aber wer lässt sich schon erwischen!

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