Halloween-Eis

veröffentlicht am 31.10.2009

geschrieben von Caxirta(Ravenclaw)
Bilder von Caxirta(Ravenclaw)

Archiv >> Ausgabe Nummer 80 >> Neues aus der Zauberwelt >>

Ambrosius Flume, der Besitzer des berühmten Honigtopfs in Hogsmeade, wartet pünktlich zum 31.10. mit neuen Eiskreationen auf.

Nach der Übernahme von Florean Fortescues Eissalon, der zu Ehren des verstorbenen Zauberers immer noch dessen Namen trägt, hat sich das Spektrum des Süßwarenhändlers erweitert. Nun gibt es neben den allseits bekannten „Original Fortescue-Eisbechern“, die ersten Neuschaffungen.
Es wurde nach neuen tollen Süßspeisen für Halloween gesucht und so entwarf Flume als Erstes ein unglaublich schmackhaftes Kürbiseis. „Es passt wunderbar zur Jahreszeit, immerhin war gerade erst die Ernte und was ist zu Halloween das beliebteste Gemüse der Welt? Kürbis natürlich!“, erklärt der Geschäftsführer strahlend.
Die Herstellung der Spezialität begann bereits vor über einem Jahr. Da der Kürbis nicht als besonders süße Frucht bezeichnet werden kann, war es eine Herausforderung den einzigartigen Geschmack in Eisform zu fangen und zu bewahren. Es gab mehrere Testläufe, die vom Süßwarenmeister persönlich verköstigt wurden. „Er wollte nicht durch seine Anfangsfehler anderen gesundheitlichen Schaden zufügen. Bei solchen Erfindungen ist es immer am Besten, wenn man die ersten paar Male sich selbst als Versuchskaninchen nimmt“, berichtet George Weasley, der als Besitzer und Mitbegründer von „Weasleys Zauberhaften Zauberscherzen“ auch aus eigener Erfahrung spricht.
Das Eis hat die für den Kürbis typische orangene Farbe, dabei kann es je nach verwendeter Kürbisart auch einen satten Gelbstich oder einen generell etwas blasseren Farbton haben.

Doch das ist nicht die einzige Kreation! Angespornt durch die ersten Erfolge, wurde sofort an einer zweiten Sorte weitergearbeitet. Nun gibt es auch die, besonders bei Vampiren sehr beliebten, Lutscher mit Blutgeschmack, ebenfalls in kugeliger, kalter Form.
Es wird garantiert, dass bei der Herstellung von dem Bluteis kein Lebewesen zu Schaden gekommen ist und auch niemanden Blut zu diesem Zweck abgenommen worden ist. „Das Blut wurde vollkommen künstlich hergestellt, genauso wie die Schlecker. Dabei haben wir, so ähnlich wie bei Muggel-Experimenten, spezielle Zellen in kleinen Schalen herangezüchtet, die für uns die notwendigen Stoffe produzieren.“
Das weitere Verfahren wird natürlich nicht erklärt, da dieses Rezept, genauso wie alle anderen, streng geheim ist.
Freundlicherweise hatten sich einige Vampire bereit erklärt, diese Sorte zu testen und kamen zu der einstimmigen Meinung, dass es eine hervorragende und vor allem köstliche Leistung ist. Dabei loben sie vor allem die cremige Konsistenz und den authentischen Geschmack, den sie selbstverständlich verifizieren können.

Falls man dann noch nicht genug hat, gibt es noch eine dritte Sorte. Da man nach dem Eisgenuss wieder saubere Zähne haben möchte oder einfach nur den mitunter starken metallenen Geschmack, der durch den Eisengehalt im Bluteis ausgelöst werden kann, loswerden will, kann man einfach zum Zahnweiß-Pfefferminzeis greifen.
Diese Süßigkeit gibt es schon seit Jahrzehnten als Lakritze im Honigtopf zu kaufen und diese Eissorte war auch am einfachsten umzusetzen. Man musste nur die Gummimasse durch die Grundzutaten für Eis ersetzen.
„Vor allem Eltern lieben es, wenn die Kinder neben den anderen Naschereien auch die Zahnweiß-Pfefferminzlakritze genommen haben. Wie jedes andere unserer Produkte ist sie herrlich und man schmeckt gar nicht, dass sie auch noch gesund für die Zähne ist“, erklärt ein Mitarbeiter.

Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei hat bereits große Mengen der drei neuen Eissorten bestellt. Beim alljährlichen Halloween-Festmahl werden sie zum Nachtisch gereicht und die Schulleitung ist sich schon jetzt sicher, dass sie sich großer Beliebtheit erfreuen werden.
Allerdings werden diese Geschmacksrichtungen nur an diesem Tag zum Essen gereicht werden, und auch im Eisgeschäft in der Winkelgasse werden sie maximal eine Woche lang zu kaufen sein.
„Immerhin sind sie speziell für diese Zeit entworfen worden. Je nach Nachfrage kann ich mir aber vorstellen, dass sie langsam zum täglichen Sortiment hinzugefügt werden“, verkündet Ambrosius Flume.
Obwohl es sich um spezielle Produkte handelt, wird der Tüten- bzw. Eisbecherpreis bei der Auswahl der neuen Sorten wie immer zwischen zehn Knuts und einem Sickel betragen. 

Leserbriefe


Tagesprophet © Version 2.0 2009 by Vivianne