Neugestaltung des Unterrichts zum 1. April

veröffentlicht am 12.04.2009

geschrieben von Arual(Ravenclaw)

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Eine Meldung und ihre Folgen…

Eine kurze Mitteilung des Lehrerkollegiums sorgte am 1. April für großen Wirbel in der Zaubergemeinschaft. Pünktlich zum neuen Quartal sollte der Unterricht grundlegend umstrukturiert werden, aus Kostengründen, so die offizielle Pressemitteilung. Denn die Finanzkrise, die gegenwärtig die Muggelwelt in Atem hält, habe auch auf die Zauberwelt übergegriffen. Daher müsse auch Hogwarts entsprechend handeln.
Aufgrund der Streichung einzelner Lehrerstellen könne in jedem Unterrichtsfach ab sofort nur noch eine Lektion gelehrt werden, die sich alle 3 Monate ändern soll, damit die verbleibenden Lehrer nicht durch die Vielzahl unterschiedlicher Hausaufgaben überfordert würden.

Zum Glück enttarnte sich diese Schreckensmeldung nur als äußerst kreativer Aprilscherz. Mit viel Liebe zum Detail hat die Lehrerschaft es geschafft, den Großteil der Schüler auf lustige Weise in den April zu schicken.
Die Lektionen handelten von plötzlich ungewöhnlichen Themen und auch die Hausaufgaben dazu waren sehr gut darauf abgestimmt. Unverkennbar waren die Aufgaben mit hohem kreativem Schwerpunkt gewählt, im Vergleich zu den sonst üblichen Aufgabenstellungen. Nicht nur malerisch, wie in Astronomie, wo ein schwarzes Loch gezeichnet werden sollte oder eine Darstellung einer E-Eule in Eulenkunde, sondern auch musikalisch durften sich die Schüler am 1. April ausleben - so wurde in Kräuterkunde etwa verlangt, dass das Muggelkinderlied „Alle meine Entchen“ zu einem Gegenmittel für eine gemeine Würgepflanze umgedichtet werden musste oder die Aufzeichnung einer Melodie der Unterhaltung von Stadttauben in Muggelkunde.
Die Inspiration der Schüler war auch in Zauberkunst gefragt, wo das Kissendekorationsproblem gelöst werden musste.
Diese Aufgaben und noch andere mehr wurden im diesjährigen Aprilscherz-Unterricht geboten, die man auch jetzt noch hier nachlesen kann.

Auch nachdem der Streich aufgeflogen war, reagierten die Schüler recht verschieden. Gerade die fleißigen Schüler waren natürlich erleichtert, dass sie nun doch nicht auf den bekannten Unterrichtsstoff verzichten müssen, wohingegen andere sich gewünscht hätten, wenn der erheiternde Unterricht auch in Zukunft beibehalten würde.
Fest steht, dass dem Lehrerkollegium mit hohem Aufwand doch ein sehr gelungener Scherz geglückt ist.

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