Muggelfahrzeuge des Ministeriums kamen nicht durch den TÜV

veröffentlicht am 31.10.2008

geschrieben von Eileen Black(Gryffindor)
Bilder von Eileen Black(Gryffindor)

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Berlin (TP) – Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, kam es in den letzten Tagen im Berliner Zaubereiministerium zu einem Skandal.
Das Ministerium besitzt in einem so genannten "Fuhrpark" einige Muggelfahrzeuge, die bei besonderen Anlässen genutzt werden.
Bei den Muggeln ist es Vorschrift, dass ihre Fahrzeuge nur auf der Straße fahren dürfen, wenn sie eine gültige "TÜV-Plakette" besitzen. Mit dieser Plakette wird die Verkehrssicherheit des entsprechenden Fahrzeuges bescheinigt.
Die Muggelfahrzeuge des Ministeriums müssen also auch in regelmäßigen Abständen zu einer Kontrolluntersuchung.
Im Rahmen einer Revision im Ministerium stellte man nun fest, dass diese Kontrolluntersuchung versäumt wurde.
Um die benötigte Plakette auf schnellstem Wege zu erlangen, begaben sich die Revisoren selbst mit den Fahrzeugen zu einer TÜV-Untersuchungsstelle.
Das Ergebnis dieser Untersuchung war katastrophal.
Keinem der Fahrzeuge wurde die notwendige Verkehrstauglichkeit bescheinigt.
Offensichtlich sind die Muggelfahrzeuge jahrelang weder gewartet noch repariert worden.
Der Skandal wurde noch größer, als die Revisoren feststellten, dass die Plaketten der vorigen Untersuchungsintervalle offensichtlich mit Hilfe des Imperius-Fluches bei den TÜV-Mitarbeitern ergaunert wurden.
Horst Habicht, Leiter der Aurorenabteilung, erklärte auf Nachfrage des TP: "Es ist eine Schande. Um sich die Arbeit, einfache Zauber an den Muggelfahrzeugen durchzuführen, zu ersparen, sind von diesen verantwortungslosen Mitarbeitern mehrfach unverzeihliche Flüche angewandt worden. Selbstverständlich wurden die Verantwortlichen sofort zur Rechenschaft gezogen und nach einem Schnellverfahren nach Askaban gebracht. So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt. Die Fahrzeuge stammen aus dem Jahre 1980. Alle vier Jahre wurden seither die Flüche ausgeführt, was unverantwortlich ist."
Da nun die Muggelkanzlerin beim Zaubereiminister Theobald Wurzelstock eingeladen war und diese eine tiefe Abneigung gegen das Reisen mit Flohpulver und Besen hat, musste schnell Abhilfe geschaffen werden. Das Zaubereiministerium sah sich gezwungen, den Fuhrpark um ein weiteres Muggelfahrzeug aufzustocken, was nun einen Streit über die anzuschaffenden Fahrzeuge verursachte.
Einige Mitarbeiter traten vehement für den Kauf eines Mercedes ein, andere wiederum für den Kauf eines BMW. Da die Zeit drängte, beendete der Zaubereiminister selbst den Streit und entschied, dass das neue Muggelfahrzeug ein SAAB werden solle, zumal ein entsprechendes Fahrzeug sofort lieferbar war.

 

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