Regierungsmitglied entfacht erneut Streit über Anti-Werwolf-Gesetz

veröffentlicht am 27.01.2007

geschrieben von Snowteddy(Gryffindor)

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Das für seine werwolffeindliche Haltung bekannte Mitglied der Regierung, Dolores Jane Umbridge hat mit einer erneuten Forderung nach einem Anti-Werwolf-Gesetz für viel Wirbel gesorgt. „Wir müssen sowohl die magische als auch die nicht-magische Gemeinschaft vor weiteren Infizierungen schützen!“, sprach Umbridge unter erregtem Gemurmel der Anwesenden. „Wir haben viel versucht, es fehlt nur noch ein letzter Schritt, der gewiss weh tut, doch unvermeidbar ist. Das Leben eines Werwolfes ist kein menschenwürdiges Leben und wenn erst einmal alle Werwölfe beseitigt sind, wird es kein Leid mehr geben.“ Einige Abgeordnete verließen daraufhin den Saal. Ein Mitglied, das nach eigenen Worten muggelstämmig ist, ergriff das Wort: „Dies ist eine erschütternde Offenbarung der Grausamkeit von Dolores Umbridge. Sie hat vielleicht die Geschichte der Muggel nicht verfolgt, aber viele der hier Anwesenden haben von Hitler und der Judenverfolgung gehört. Es waren katastrophale Umstände. Wir wollen hier keine Diktatur aufbauen!“ Für die Rede erhielt er tosenden Applaus. Doch es gab auch Stimmen die Umbridge zumindest teilweise zustimmten. „Ich finde es schon richtig, das Problem endlich anzupacken. Jetzt wird man uns für Verbrecher halten, doch in ein paar Jahren wird von denen gesprochen, die das Leid aus der Welt geschafft haben.“, erklärte ein Abgeordneter, der jedoch seinen Namen nicht gedruckt sehen wollte.
Im Atrium des Ministeriums für Zauberei kam es zu einer Demonstration. Die Organisation der Werwolf-Angehörigen (OWA) hatte vor allen Kaminen Plakate aufgehängt, so dass es zu Verspätungen des Flohverkehrs kam. Es wird nun vom Zaubereiminister Rufus Scrimgeour ein Machtwort in diesem Streit erwartet.
Wenn tatsächlich ein Gesetz über die Tötung aller Werwölfe in Kraft träte, hieße dies für mehrere tausend Werwölfe in Großbritannien den Tod.
Es gab allerdings auch andere Vorschläge. Einige der Abgeordneten forderten lebenslangen Gefängnisaufenthalt. Aber auch dieser Vorschlag traf auf heftige Ablehnung, schon deshalb, da es kein so großes Gefängnis gibt.
Durch die großen Meinungsverschiedenheiten wird jedoch keine Einigung auf einen der Vorschläge erwartet.
Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Anträge auf ein striktes Anti-Werwolf-Gesetz, doch es kamen nur wenige durch. Die letzte Änderung trat erst letzten Sommer in Kraft: Ein Gesetz, dass es den Werwölfen erschweren soll in menschliche Umgebung zu gelangen und es deshalb den Betroffenen fast unmöglich macht eine Arbeitsstelle zu finden.

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