Haustierschmuggel - Der Prozeß

veröffentlicht am 17.06.2007

geschrieben von Hexenkessel(Slytherin)
Bilder von Lara(Slytherin)

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Das Eilverfahren Zaubergamot Großbritannien gegen Imo Ilande und Machmet Pensa fand am 28.5.2007 im Gerichtsraum 7 im Zauberministerium um 5: 55 Uhr morgens statt. Unser Reporter war natürlich für Sie vor Ort.

Es kamen so viele Anklagepunkte zusammen, dass der Assistent des Zaubereiministers Scrimgeours Percy Weasley alleine 10 Minuten für die Aufzählung benötigte.
Susan Bones unterstützte den Vorsitzenden Wolfried Smith. Der Gamot war mit 30 Magiern beschlussfähig vertreten. (Informationen zur Zusammensetzung des Gamots im Infokasten auf Seite 3 dieser Ausgabe.)

Die Abteilung für magisches Transportwesen hatte die Anklagepunkte „Nutzung mehrer unerlaubter Fluggeräte“, „das Überladen nicht standardisierter Fluggeräte“ und die „nichtkorrekte Flughöhe über Großstädten“ vorgebracht. In beiden Fällen der beanstandeten Fluggeräte ging es um drei Perserteppiche.
Die Abteilung Internationale Magische Zusammenarbeit hatte den Anklagepunkt „Nichtinformierung der Internationalen Zaubereivereinigung britischer Sektion von einer Gruppe ausländischer magisch, der Gefährlichkeitsklasse 3 angehörender Reisender“.
Die Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe hatte einen Vertreter zu der Verhandlung geschickt, um herauszubekommen, ob die beschlagnahmten Katzen Muggelkatzen oder Zauberer- und Hexengeeignet waren. Daraus wollte die Abteilung dann ableiten, ob sie ebenfalls Anklage erheben würde.
Im Verlauf der Verhandlung zeigte sich, dass alle 60 Katzen magisch geeignet waren. Aus diesem Grund erhob die Abteilung zur Führung Magischer Geschöpfe Anklage wegen „Experimentellem Zaubern“ und „unsachgemäßem Umgang mit Tieren nach Paragraph 65 c, Absatz 1 bis 5.
Ein Anklagepunkt, den Herr Smith verlas, betraf das Internationale Geheimhaltungsabkommen, Abschnitt 11-13, gegen das die zwei Perser eindeutig verstoßen hatten.
Wie schon gestern berichtet wurde, waren die Angeklagten auch für die Muggel gut sichtbar.
Diverse Mitarbeiter der Vergissmichzentrale mussten 40 Muggeln mit neuen Erinnerungen ausstatten. Die Zusatzarbeit konnte am Verhandlungstag noch nicht genau definiert werden, da noch nicht alle Informationen bezüglich dieser Mehrarbeit vorlagen.
Susan Bones sorgte als Vertreterin der Abteilung für Magische Strafverfolgung für die Einhaltung der Gesetze und war damit für den reibungslosen Ablauf des Verfahrens zuständig. Die fähige Hexe, deren Tante schon dem Gamot angehörte, besorgte den Ausländern einen Dolmetscher, um sprachliche Barrieren zu vermeiden.
Zu Beginn des Eilverfahrens stritten die Angeklagten die Vorwürfe ab. Doch im Verlaufe des Tages zeigten sich Imo Ilande und Machmet Pensa geständig und gaben zu, dass sie vorhatten, Tiere im großen Stil nach Großbritannien zu schmuggeln. Die Perser gaben ebenfalls zu, dass sie bei ihrem Schmuggelversuch nicht sonderlich geschickt gewesen waren.
Aufregung gab es noch einmal gegen Ende der Verhandlung, als eine große Gruppe, bestehend aus vier aufgeregten Frauen und 20 Kindern, den Sitzungssaal stürmten. Schnell war klar, dass die Frauen und Kinder Nachricht von der Inhaftierung erhalten hatten und dem Prozess beiwohnen wollten.
Nachdem Wolfried Smith durch einen Schweigezauber für Ruhe gesorgt hatte und die Eindringlinge aus dem Raum hatte entfernen lassen, verkündete er das Urteil.
Die Katzen gingen ohne Ausnahme in den Besitz des Zaubereiministeriums über, ebenso die beiden magischen Teppiche. Der Wert der Teppiche wurde auf 500 Galleonen pro Stück festgesetzt; die Katzen sollten pro Tier für 1 Galleone zu haben sein.
Ilmo Ilande erhielt eine einwöchige Haftstrafe in Askaban. Machmet Pensa wurde zu zwei Wochen Askabanhaft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Machmet Pensa bei den Angriffen auf die Auroren rücksichtsloser zu Werke gegangen war, als sein Partner.
Zusätzlich musste Machmet Pensa seinen Zauberstab abgeben. Ilmo Ilande hingegen besaß nie einen Zauberstab, dafür aber ein indisches magisches Seil. Dieses Seil wird für 4 Monate einbehalten.
Nach der Haftstrafe werden die beiden Perser an ihr Heimatland ausgewiesen.

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