Privatlehrer für Quidditch - das Interview

veröffentlicht am 07.05.2007

geschrieben von Teela(Ravenclaw)

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Privatlehrer für Quidditch - neuer Berufszweig

Vielleicht haben Sie schon von einer neuen Idee gehört, die es in sich hat. Mr. Josh Aberdeen war jahrelang Nationalspieler bei den Holyhead Harpies. Er entdeckte eine Marktlücke und ist schon seit mehreren Monaten damit sehr erfolgreich. Wir möchten Ihnen, liebe Leser, heute den Privatlehrer für Quidditch vorstellen. Er hat sich dazu bereit erklärt, dem Tagespropheten ein paar Fragen zu diesem neuen Berufszweig zu beantworten.

TP: Hallo Mr. Aberdeen. Danke das sie die Zeit gefunden haben, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Mr. Aberdeen: Hallo. Das ist doch selbstverständlich.

TP: Sie waren ja Nationalspieler bei den Holyhead Harpies. Dort hatten sie einen Nationaltrainer. Wie haben sie dann aber nach ihrem Ausstieg diese Marktlücke des personal trainers für Quidditch entdeckt?

Mr. Aberdeen: Die Zeit als Nationalspieler hat mir immer viel Freude bereitet und ja wir hatten einen Trainer fürs ganze Team. Wie ich nun aber darauf gekommen bin dies auch privat für jedermann zu tun? Nun, es ist ja allgemein bekannt, das Quidditch nicht nur bei Erwachsenen Profispielern sehr beliebt ist. Viele Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene spielen Quidditch sehr gerne. Wenn nun viele Amateure Freude haben zu spielen, herrscht natürlich auch ein Konkurrenzdenken unter den Spielern. Viele Amateure wollen einfach besser werden und wünschen sich hilfreiche Tipps und ein professionelles Coaching.

TP: Das hört sich sehr interessant an. Wenn ich Ihnen jetzt eine Eule in ihr Büro in der Winkelgasse zukommen lasse, mit der Bitte das sie mich doch coachen sollen, wie läuft dann alles ab?

Mr. Aberdeen: Nun, zuerst wird die Nachricht von meiner Sekretärin, übrigens meine liebreizende Frau, bearbeitet. Sie schickt Ihnen dann Angebote und Termine. Haben Sie sich entschieden um was es Ihnen geht, natürlich biete ich auch verschiedene Kurse an, machen wir Termine und legen fest, für welchen Zeitraum sie sich für meine Dienste interessieren.

TP: Das ist ja sehr einfach. Was bieten Sie so für Kurse an?

Mr. Aberdeen: Mein Kursangebot ist ziemlich reichhaltig. Ich biete Kurse für Anfänger an, in denen ich erst mal nur die Grundlagen erkläre und kleinere Übungen mache. Dann gibt es noch Kurse für Fortgeschrittene, Amateur-Profis und Schnellkurse. Selbst Theoriestunden finden sich im Kursangebot. Diese werden dann speziell auf die Fragen und Bedürfnisse des Interessenten ausgerichtet. Auch Aufbaukurse, für Spieler die schon Quidditcherfahrung mitbringen, aber lange Zeit nicht gespielt haben, biete ich an.

TP: Bieten Sie auch Coaching für Teams an?

Mr. Aberdeen: Natürlich. Finden sich mehrere Personen oder gar ein ganzes Team zusammen, kann ich dieses auch betreuen. Diese Variante habe ich sogar sehr lieb, da man hier auch im Spieler-gegen-Spieler-Kampf mehr Erfahrung sammeln kann. Deswegen veranstalte ich auch ein- bis zweimal im Monat ein Treffen, wo sich alle meine Schützlinge treffen können und wir veranstalten Spiele.

TP: Wow, das bietet sicherlich für viele Spieler auch Gelegenheit das Erlernte umzusetzen. Unsere Leser sind sicher auch daran interessiert zu wissen wie denn nun eine Einzelstunde, beispielsweise als Fortgeschrittener bei Ihnen aussieht.

Mr. Aberdeen: Nun, zuallererst prüfe ich in einigen Situationen wie weit der Spieler ist. Desweiteren beobachte ich auch, ob sich die Position wirklich für den Spieler eignet. Dann geht es weiter mit den individuellen Trainingseinheiten, was ich teilweise auch von unserem ehemaligen Nationaltrainer übernommen habe. Ein wenig Konditionsarbeit steht am Anfang jeder Stunde auch an. Dann geht es weiter mit lockeren Übungen entsprechen der Position des Spielers und Analysen von Spielen die der Verbesserung der Spielbeobachtung dienen.

TP: Wie teuer wäre denn eine Einzelstunde bei Ihnen, Mr. Aberdeen?

Mr. Aberdeen: Die Kosten für eine Einzelstunde, die 50 Minuten umfasst, liegt bei 10 Silbersickeln.

TP: Leiten und arbeiten sie momentan alleine oder haben Sie Angestellte die auch Unterricht geben?

Mr. Aberdeen: Zur Zeit gebe ich allein Stunden und durch den wachsenden Zulauf würde ich mir schon ein paar Nationalspieler wünschen die bei mir einsteigen und auch Unterricht geben.

TP: Da sind wir auch schon bei dem passenden Stichwort: Zukunft. Was planen sie für die Zukunft?

Mr. Aberdeen: Nun, ich möchte meinen Laden erweitern und mehr Zauberern und Hexen die Möglichkeit bieten professionell gecoacht zu werden. Außerdem würde ich gerne mein Kursangebot erweitern. Ich plane in naher Zukunft einen Kurs für Spieler die gewagte Flugmanöver ausprobieren und lernen wollen. Für die weitere Verbesserung meiner Schützlinge plane ich außerdem noch regelmäßigere Treffen und einige Wettkämpfe, bei denen auch sie auch andere ehemalige Nationalspieler kennen lernen können.

TP: Das hört sich doch alles sehr vielversprechend an. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft Mr. Aberdeen und vielen Dank.

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