Leucrotta

  • Leucrotta, der
    Der Leucrotta ist ein Magisches Tierwesen, das in Newt Scamanders Werk „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ nicht auftaucht, im zweiten Teil der Filmreihe jedoch schon. Im Keller von Newts Haus ist 1927 ein solches Tierwesen zu sehen, das er mit seiner Assistentin Bunty betreut.
    Der Leucrotta wird auch Corocotta, Crocuta oder Leucrocotta genannt.
    Er ähnelt mit unregelmäßigem Gehörn und braunem Fell einem Elch, kann jedoch das Maul bis zu den Ohren aufreißen und Bunty oder Newt konnten bei Zahnpflege oder Medizinverabreichung mit Kopf und beiden Schultern darin verschwinden. Der Leucrotta besitzt keine Zähne, sondern einen scharfen Knochen, mit dem er die Nahrung zerteilen kann.
    Eine Gefahrenklassifizierung des Zaubereiministeriums ist nicht bekannt.
    Auch bei den Muggeln taucht der Leucrotta in Mythen und Sagen auf. Schon Plinius der Ältere (23/24 – 79) erwähnt das Tier in seiner Naturgeschichte. Er sagt, der Leucrotta sei ein Hybrid von Löwe und Hyäne. Der wissenschaftliche Name der Tüpfelhyäne ist noch heute Crocuta crocuta. Dazu muss man wissen, dass Hyänen in Europa damals nur durch Gerüchte bekannt waren. Der Leucrotta könne Menschen mit ihrem Namen rufen, sie so herbeilocken und verschlingen. Sein Rückgrat sei so steif, dass es sich zur Gänze umdrehen müsse, wenn es hinten etwas sehen wolle, da er den Kopf nicht drehen kann. Das Tier würde auch niemals schlafen.
    Der byzantinische Gelehrte Photius fasst das verschollene und nur fragmentarisch erhaltene Werk des Ktesias „Indica“ aus dem 4. und 5. Jahrhundert zusammen und erwähnt einen „kynolykos“ oder Wolfshund. Dieser soll in Äthiopien leben, was damals in Afrika südlich der Sahara bedeutete, und alle Merkmale besitzen, die auch Plinius beschreibt.
    Hier liegt wohl eher eine Beschreibung der Hyänen vor, denn afrikanische Legenden sprechen dem Tier viele Eigenschaften zu, die in der Antike auftauchen. In Bestiarien des Mittelalters tauchte auch die Legende auf, dass die Augen des Leucrotta aus Edelsteinen bestehen, die die Gabe der Weissagung verliehen, wenn man sie sich unter die Zunge legte.
    Die Vermischung verschiedener Beschreibungen und Legenden hat bei den Muggeln falsche Annahmen hervorgerufen. Der Leucrotta ist zwar ein Paarhufer, aber besitzt jedoch weder den Körper eines Löwen noch den Kopf eines Dachses. Auch in Rollenspielen der Muggel tauchen die Leucrottas in dieser falschen Form auf.


    Quellen:
    J. K. Rowling, Newt Scamander, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
    J. K. Rowling, Phantastische Tierwesen, Grindelwalds Verbrechens, Das Originaldrehbuch.
    https://harrypotter.fandom.com/wiki/Leucrotta
    https://wiki.yoga-vidya.de/Crocotta
    https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Leucrotta
    https://pathfinderwiki.com/wiki/Leucrotta
    https://en.wikipedia.org/wiki/Crocotta
    https://www.house-of-fantasy.de/fabelwesen-crocotta.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tüpfelhyäne
    https://www.theoi.com/Thaumasios/Leukrokotai.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Plinius_der_Ältere
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ktesias_von_Knidos


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    Keafeder Juni 2020

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  • Hallo,


    dann korrigiere ich diesen Text doch auch direkt einmal.


    Liebe Grüße
    Anja



    Zitat

    Er ähnelt mit unregelmäßigem Gehörn und braunem Fell einem Elch, kann jedoch das Maul bis zu den Ohren aufreißen und Bunty oder Newt konnten bei Zahnpflege oder Medizinverabreichung mit Kopf und beiden Schultern darin verschwinden.


    … bei der Zahnpflege …


    Zitat

    Sein Rückgrat sei so steif, dass es sich zur Gänze umdrehen müsse, wenn es hinten etwas sehen wolle, da er den Kopf nicht drehen kann.


    … er sich zur Gänze …



    [QUOTE]In Bestiarien des Mittelalters tauchte auch die Legende auf, dass die Augen des Leucrotta aus Edelsteinen bestehen, die die Gabe der Weissagung verliehen, wenn man sie sich unter die Zunge legte.[QUOTE]
    Die Werke gibt es doch noch, sonst würde man das ja nicht wissen, also muss das alls Gegenwart sein:
    In Bestiarien des Mittelalters taucht auch die Legende auf, dass die Augen des Leucrotta aus Edelsteinen bestehen, die die Gabe der Weissagung verleihen, wenn man sie sich unter die Zunge legt.


    Ansonsten finde ich auch hier, dass der Muggelteil vielleicht etwas zu lang ist gegenüber des Teils aus der Zaubererwelt.


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    Manchmal helfen nur noch Feensdaub und ein Einhorn und jede Menge Glidzer.
    by July


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  • Zitat

    Er ähnelt mit unregelmäßigem Gehörn und braunem Fell einem Elch, [...]


    [...] mit seinem unregelmäßigem Gehörn [...]


    Zitat

    Der Leucrotta ist zwar ein Paarhufer, aber besitzt jedoch weder [...]


    [...] ein Paarhufer, besitzt jedoch weder [...]


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    » they don’t know that we know they know we know «

    the one where everybody finds out

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    NFL von Rav

    Kea-Feder 09/2020


    Wenn du dich mal mies fühlst, stell dir einfach vor, wie begeistert Arthur Weasley wäre, dich zu treffen.

  • Artemis

    Hat das Label Magische Wesen hinzugefügt
  • Artemis

    Hat den Titel des Themas von „[Magische Wesen] Leucrotta“ zu „Leucrotta“ geändert.